IBUPROFEN SCHNELL STADAPHARM 400 MG 20 WEICHKAPSELN
Beschreibung
FORTGESCHRITTENES ALTER
Bei älteren Patienten wurden keine spezifischen Probleme berichtet, die eine Dosisanpassung erfordern würden. Bei älteren Patienten treten häufiger gastrointestinale Nebenwirkungen auf, insbesondere Blutungen und Perforationen. Daher sollten sie mit Vorsicht angewendet werden.
SCHWANGERSCHAFT
Sicherheit bei Tieren: Es wurden keine teratogenen Wirkungen berichtet, in signifikanten Fällen wurde jedoch über fetale Schäden sowie Geburtsstörungen berichtet.
Sicherheit für Menschen: * Erstes und zweites Trimester der Schwangerschaft.
Ab der 20. Schwangerschaftswoche kann Ibuprofen infolge einer fetalen Nierenfunktionsstörung Oligohydramniose verursachen. Dies kann kurz nach Behandlungsbeginn auftreten und ist im Allgemeinen nach Absetzen reversibel. Darüber hinaus wurden Fälle von Verengung des Ductus arteriosus nach der Behandlung im zweiten Trimenon berichtet, die sich meist nach Absetzen der Behandlung zurückbildeten. Daher sollte Ibuprofen während des ersten und zweiten Schwangerschaftstrimesters nur angewendet werden, wenn dies unbedingt erforderlich ist. Wenn Ibuprofen von einer Frau mit Kinderwunsch oder während des ersten und zweiten Schwangerschaftstrimesters angewendet wird, sollten Dosis und Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden. Nach mehrtägiger Ibuprofeneinnahme ab der 20. Schwangerschaftswoche sollte eine pränatale Überwachung auf Oligohydramnion und Verengung des Ductus arteriosus in Erwägung gezogen werden. Bei Feststellung von Oligohydramnion oder Verengung des Ductus arteriosus sollte Ibuprofen abgesetzt werden.
2) Drittes Trimester der Schwangerschaft
Während des dritten Schwangerschaftstrimesters können alle Prostaglandinsynthesehemmer den Fötus folgenden Belastungen aussetzen:
- Kardiopulmonale Toxizität (vorzeitige Verengung/Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonale Hypertonie)
- Nierenfunktionsstörung, die zu Nierenversagen mit Oligohydramniose führen kann.
- Mögliche Verlängerung der Blutungszeit aufgrund einer thrombozytenaggregationshemmenden Wirkung, die bereits bei sehr niedrigen Dosen auftreten kann.
- Hemmung der Gebärmutterkontraktionen, was zu einer Verzögerung oder Verlängerung der Wehen (mit erhöhter Blutungsneigung bei Mutter und Kind) führen kann.
Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit: Ibuprofen kann die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen und wird Frauen mit Kinderwunsch nicht empfohlen. Bei Frauen mit Schwangerschaftsproblemen oder bei Fruchtbarkeitsuntersuchungen sollte ein Absetzen des Medikaments in Erwägung gezogen werden.
STILLZEIT
Tiersicherheit: keine Daten verfügbar.
Sicherheit beim Menschen: Ibuprofen und seine Metaboliten gehen in geringen Konzentrationen in die Muttermilch über. Es verursacht bei Kindern keine schwerwiegenden Nebenwirkungen und kann daher während der Stillzeit zur Behandlung von Schmerzen und Fieber angewendet werden.
VORSICHTSMASSNAHMEN IN BEZUG AUF SONSTIGE BESTANDTEILE
Dieses Arzneimittel enthält Allurarot als sonstigen Bestandteil. Es kann allergische Reaktionen einschließlich [ASTHMA] hervorrufen, insbesondere bei Patienten mit [SALICYLATALLERGIE].
NEBENWIRKUNGEN IM ZUSAMMENHANG MIT DEN SONSTIGEN BESTANDTEILEN
Dieses Arzneimittel enthält Sorbit. Tagesdosen über 10 g Sorbit können eine leicht abführende Wirkung haben und Durchfall verursachen.
Eigenschaften
| Produkt-Code | 508805 |
| Kategorie | OTC-Arzneimitteln |
| Produktlinie | Ibuprofen |
| Menge | 20 |
| Dosis | 400 mg |
| Lieferung von | Spanien |
IBUPROFEN SCHNELL STADAPHARM 400 MG 20 WEICHKAPSELN
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